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FINISHER MAGAZIN 2026

Der 40. Haspa Marathon Hamburg war ein großes Laufspektakel. Über 46.000 Anmeldungen gingen für das Jubiläum ein. Bei traumhaften Bedingungen fiel der Streckenrekord bei den Frauen: Brillian Kipkoech aus Kenia steigerte die bisherige Bestmarke auf 2:17:05 Stunden. Bei den Männern überzeugt Samuel Fitwi. Hinter Othmane El Goumri (2:04:24 h) aus Marokko beeindruckt der Deutsche auf Rang zwei mit 2:04:45 Stunden. Zum ersten Mal steht seit 1999 steht wieder ein deutscher Läufer in Hamburg auf dem Podium! In diesem Magazin findest du auf 174 Seiten die schönsten Fotos und jede Menge Storys.

MARATHON | FRAUEN B eim

MARATHON | FRAUEN B eim Rennen der Frauen im Rahmen des 40. Haspa Marathon Hamburg wurde den Zuschauenden Weltklasse geboten - und das kam überraschender als gedacht. Denn nicht nur entwickelte sich das Rennen rasant, am Ende fiel sogar der Streckenrekord. Für diesen Paukenschlag sorgte die Kenianerin Brillian Kipkoech. Die 31-Jährige lief ein taktisch kluges und zugleich mutiges Rennen. Bereits zur Halbmarathonmarke lag sie mit 1:08:42 Stunden vorne - doch statt nachzulassen, wurde sie im zweiten Abschnitt noch schneller. Mit einem beeindruckenden Negativ-Split stürmte sie schließlich nach 2:17:05 Stunden ins Ziel und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord um 18 Sekunden. Dass Kipkoech zu solchen Leistungen fähig ist, deutete sich zwar an - allerdings eher auf der kürzeren Distanz. Ihre persönliche Bestzeit im Halb- marathon liegt bei starken 1:06:56 Stunden. Erst im vergangenen Jahr hatte sie in Ljubljana ihr Marathon-Debüt gegeben und dort mit 2:23:56 Stunden auf Anhieb Rang zwei belegt. In Hamburg gelang ihr nun der große Durchbruch. VIER STARKE LÄUFERINNEN SAGEN KURZFRISTIG AB Dabei standen die Vorzeichen zunächst ganz anders. Kurz vor dem Rennen hatten gleich vier der favorisierten Läuferinnen aus Äthiopien wegen Visa-Problemen absagen müssen. Ein Streckenrekord schien damit eher unwahrscheinlich. Umso größer war die Überraschung - auch bei Marathon-Chef Frank Thaleiser, der nun ungeplant die Rekordprämie auszahlen durfte. „Bei Brillian war heute der Name Programm“, sagte er mit einem Schmunzeln. „Was für ein Rennen - diese Prämie hat sie sich verdient.“ - 48 -

- 49 - AUFS PODIUM DIE ÄTHIOPIERIN KASANESH AYENEW BLEIBT ALS DRITTE UNTER 2:20 STUNDEN.

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